Der Kanton Zug soll Heimat sein für seine
Bewohnerinnen
und Bewohner durch eine lebenswerte, kinder- und familienfreundliche
Umwelt und Gesellschaftsstruktur.
Das heisst konkret: Genügend bezahlbare Familienwohnungen, kinder-
und jugendgerechte Begegnungsorte, wo nicht nur konsumiert wird, sondern
auch eigene Ideen und Lebenshaltungen ausgelebt werden können.
Ein
Schulsystem, welches die jungen Menschen in allen Lebensbereichen fördert
und fordert. Familienfreundliche Betreuungs- resp. Schulzeiten müssen
selbstverständlich sein.
Die öffentliche Hand muss die Koordination
und Förderung von familienergänzenden Kinderbetreuungsangeboten
übernehmen. Mit Tarifstufen wird die finanzielle Belastung sozial
abgefedert. Die verschiedenen Angebote dürfen nicht gegeneinander
ausgespielt werden, sondern sollen sich ergänzen.
Das Gesundheitswesen
im Kanton Zug soll der Bevölkerung eine gute Gesundheitsversorgung
sicherstellen. Eine medizinische Rationierung darf nicht zu einer
Zweiklassengesellschaft führen.
Individuelle und strukturelle Gewalt
muss in Netzwerken beseitigt und verhindert werden. Gewalt in jeder Form
darf nicht mehr länger als Tabu behandelt werden.
Untere und mittlere
Erwerbseinkommen müssen steuerlich entlastet werden, so dass sie sich das
Leben im Kanton Zug auch in Zukunft leisten können. Allfällige
Steuersenkungen / Steuererhöhungen müssen ausgewogen gestaltet werden.
Dabei darf keine weitere Umverteilung von unten nach oben stattfinden.
Das
Wachstum der Bevölkerung des Kantons Zug muss im Verhältnis zur
Lebensqualität gesetzt werden. Arbeitsplätze und Wohnraum, Freizeitraum
und "freie Natur" müssen in einer nachhaltigen Balance gehalten
werden. Die Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs soll gegenüber dem
privaten Verkehr bevorzugt behandelt werden.
Hünenberg, 22. Mai 2002
Hubert Schuler
SP Zug
SP Kanton Zug
www.sp-zug.ch
SPS
www.sp-ps.ch
Brigitte Profos
www.brigitte-profos.ch
Kanton Zug
www.zug.ch
Gemeinde Baar
www.baar.ch
Ortsgruppe Zug
www.ortsgruppezug.ch